Der Spieltag - 06.09.2026 + 13.09.2026
# Liga 1, Spieltag 1: Harter Saisonauftakt gegen den österreichischen Meister
Die neue Saison hat begonnen – und mit ihr auch ein neues Kapitel bei den Goalsbusters. Über den Sommer hat sich im Kader einiges verändert. Viele neue Gesichter sind dazugekommen, gleichzeitig mussten wir uns leider auch von einigen Spielern verabschieden. Dazu werden wir noch gesondert berichten.
Zum Auftakt wartete auf unsere erste Mannschaft allerdings gleich die wohl schwierigste Aufgabe der Liga: Mit den Innsbrucker Supersonics stand uns der amtierende österreichische Meister und Champions-League-Teilnehmer gegenüber.
Mit zahlreichen neuen Spielern im Kader und – abgesehen von einem Trainingsspiel gegen Ampass – praktisch keinerlei gemeinsamer Spielerfahrung waren die Voraussetzungen alles andere als einfach. Gleichzeitig hatten sich auch die Supersonics über den Sommer noch einmal verstärkt.
Und so ehrlich muss man sein: Aktuell spielen sie schlicht in einer anderen Liga als wir.
Trotzdem darf das keine Ausrede für unsere eigene Leistung sein. Wir fanden von Beginn an kaum Zugriff auf die Partie, machten es dem Gegner viel zu einfach und wurden über die gesamte Spielzeit regelrecht auseinandergeschraubt.
Am Ende stand eine deutliche 1:21-Niederlage.
Ein Ergebnis, über das man nicht lange diskutieren muss. Unsere Leistung war an diesem Tag schlicht unterirdisch. Gerade mit so vielen neuen Spielern wird es Zeit brauchen, bis die Abläufe stimmen und sich die Mannschaft gefunden hat – trotzdem müssen wir uns unabhängig vom Gegner deutlich anders präsentieren.
Unser Torschütze:Patrik Morak
# Liga 1, Spieltag 2: Drei Minuten zum Vergessen gegen FC Finished. Danach gings bergab.
Nach dem schwierigen Saisonauftakt gegen die Innsbrucker Supersonics wartete am zweiten Spieltag mit FC Finished ein neues Team auf uns.
Nachdem der Gegner sein erstes Saisonspiel gegen FC Loden verloren hatte – eine Mannschaft, die wir in den vergangenen Jahren meistens im Griff hatten – waren wir zuversichtlich, dass wir diesmal deutlich besser mithalten können.
Mit Armin Kofler kehrte zudem eine wichtige Personalie in den Kader zurück. Gleichzeitig fehlen uns aufgrund von Urlauben und Verletzungen weiterhin einige Spieler. Wir hoffen, dass möglichst bald wieder der gesamte Kader zur Verfügung steht und sich die neu zusammengestellte Mannschaft einspielen kann.
Und zunächst sah es tatsächlich wesentlich besser aus.
Die ersten 19 Minuten waren ausgeglichen. Wir hielten gut mit und das Spiel bewegte sich auf Augenhöhe. Dann kam jedoch ein kompletter Bruch.
Innerhalb von gerade einmal drei Minuten kassierten wir fünf Gegentore:
19. Minute – 21. Minute – 21. Minute – 22. Minute – 22. Minute.
So etwas darf uns schlicht nicht passieren. Innerhalb kürzester Zeit war aus einem ausgeglichenen Spiel eine praktisch entschiedene Partie geworden.
Danach war es entsprechend schwer, noch einmal zurückzukommen. Am Ende fiel das Ergebnis mit 1:11 erneut deutlich aus.
Natürlich befindet sich die Mannschaft nach den vielen Veränderungen im Sommer noch in einer Findungsphase. Trotzdem müssen wir vor allem solche Phasen abstellen, in denen wir innerhalb weniger Minuten komplett die Ordnung verlieren. Ein bitterer Start in die Goalsbusters Karriere für unseren neuen Torwart Heinrich Fischer der zwar schlimmeres noch verhindern konnte jedoch 11 mal hinter sich greifen musste ohne selbst etwas dafür zu können.
Positiv bleibt zumindest ein besonderer persönlicher Moment:
Unser Torschütze: Fabian Wopfner – mit seinem ersten Treffer im Trikot der Goalsbusters.
Nach zwei schwierigen Auftaktspielen gilt es jetzt, weiterzuarbeiten, als Mannschaft zusammenzuwachsen und möglichst schnell wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. # Liga 2, Spieltag 1: Aufholjagd kommt gegen Mediterranei zu spät
Auch bei der zweiten Mannschaft verlief der Saisonstart alles andere als nach Wunsch. Zum Auftakt wartete mit F.C. Mediterranei der Absteiger aus der ersten Liga auf uns.
In den vergangenen Jahren hatten wir gegen Mediterranei meist gute Ergebnisse erzielt, entsprechend positiv gingen wir in die Partie. Und zunächst sah es auch danach aus, als könnten wir daran anknüpfen.
Von Beginn an hatten wir das Spiel weitgehend im Griff und bestimmten das Geschehen. Was fehlte, war lediglich das Tor. Trotz unserer Feldüberlegenheit konnten wir uns für die gute Anfangsphase nicht belohnen.
Und so kam es, wie es im Fußball oft kommt: In der 17. Minute setzte der Gegner einen Konter und plötzlich lagen wir mit 0:1 zurück.
Was danach passierte, erinnerte leider stark an die erste Mannschaft. Nach dem ersten Gegentreffer schalteten wir kollektiv ab und kassierten innerhalb von nur sechs Minuten insgesamt vier Gegentore. Eine Phase, die das gesamte Spiel auf den Kopf stellte.
Dieses kollektive Abschalten nach einem Rückschlag müssen wir dringend abstellen.
Mit einem 0:4-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.
Kurz nach Wiederbeginn sorgte Thomas Braunegger mit einem wuchtigen Distanzschuss für das 1:4. Wir waren anschließend wieder die spielbestimmende Mannschaft, konnten aus unserem Ballbesitz aber zunächst weiterhin zu wenig Gefahr erzeugen.
Stattdessen kassierten wir nach einem erneut viel zu einfachen Konter das 1:5.
Doch diesmal gaben wir uns nicht auf.
In der Schlussphase wachten wir endlich richtig auf und drückten F.C. Mediterranei tief in die eigene Hälfte. Plötzlich funktionierte auch der Abschluss und wir kämpften uns Tor um Tor zurück.
Vier weitere Treffer sollten noch gelingen – für die komplette Wende reichte die Zeit allerdings nicht mehr.
Am Ende stand eine bittere 5:6-Niederlage.
Besonders ärgerlich, weil wir über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft waren. Sechs Minuten völliger Kontrollverlust kosteten uns letztlich das Spiel. Positiv bleibt jedoch, dass wir uns trotz eines deutlichen Rückstands nicht aufgegeben und beinahe noch zurückgekämpft haben. Unser Torschützen: 3x Thomas Braunegger, Julian Berenz und Joachim Gummerer – mit seinem ersten Treffer im Trikot der Goalsbusters. # Liga 2, Spieltag 2: 22:9 Torabschlüsse – und trotzdem deutlich verloren
Auch vor dem zweiten Saisonspiel waren wir bei der zweiten Mannschaft deutlich optimistischer. Mit einigen Spielern aus der ersten Mannschaft bekamen wir zusätzliche Unterstützung und wollten endlich die ersten Punkte der neuen Saison einfahren.
Mit FC Tyrol wartete zwar ein stärkerer Gegner aus der zweiten Liga auf uns, dennoch waren die Erwartungen klar. Schließlich waren wir in der vergangenen Saison Vizemeister – und nachdem der damalige Meister aufgestiegen ist, wollen wir in dieser Saison eigentlich zu den Mannschaften gehören, an denen sich der Rest der Liga messen muss.
Der Start passte zunächst auch. Andreas Schwaiger brachte uns früh mit 1:0 in Führung.
Viel mehr Positives gab es in der ersten Halbzeit allerdings nicht zu berichten.
Nach vorne waren wir schlicht zu harmlos. Es fehlten die Ideen, das Tempo und vor allem die Aktionen, bei denen sich einmal jemand den Ball nimmt, einen Gegenspieler stehen lässt und selbst den Abschluss sucht.
Stattdessen leisteten wir uns immer wieder einfache Fehler und unnötige Ballverluste. FC Tyrol nahm diese Einladungen dankend an und zeigte vor dem Tor genau jene Effizienz, die uns fehlte.
Zwischenzeitlich schaffte es auch Lorenzo Clari erstmals im Goalsbusters-Trikot auf den Spielbericht – allerdings zunächst nur mit einer Gelben Karte.
Mit einem 1:3-Rückstand ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit warfen wir alles nach vorne. Nach den bisherigen Ergebnissen wollten wir unbedingt die ersten Punkte holen und erhöhten den Druck deutlich.
Chancen waren nun auch genügend vorhanden. Wir kamen immer wieder zum Abschluss, doch entweder war ein gegnerisches Bein dazwischen oder wir scheiterten an unserer eigenen Ungenauigkeit.
Auf der anderen Seite zeigte sich FC Tyrol weiterhin eiskalt und nutzte seine Möglichkeiten wesentlich konsequenter.
Armin Kofler konnte noch einmal für uns treffen, an der deutlichen Niederlage änderte das jedoch nichts mehr.
Am Ende stand ein 2:7 – ein Ergebnis, das angesichts der Statistik umso bitterer ist.
22:9 Torabschlüsse für die Goalsbusters.
Mehr als doppelt so viele Abschlüsse wie der Gegner – und trotzdem fünf Tore Unterschied auf der Anzeigetafel.
Unsere Torschützen: Andreas Schwaiger, Armin Kofler
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