Meistercup 2026 – Hitzeschlacht in Salzburg
- Goalsbusters

- 22. Juni
- 4 Min. Lesezeit
Am Samstag, dem 20. Juni, war es soweit. Früh morgens machten wir uns auf den Weg zu unserer mittlerweile vierten (2018, 2019, 2022, 2026) Meistercup-Teilnahme. Austragungsort war diesmal Golling in Salzburg, wo auf der Anlage des SK Raika Golling bei perfekten Bedingungen auf Naturrasen gespielt wurde.
Perfekt waren allerdings nur die Platzverhältnisse. Bereits am Vormittag kletterten die Temperaturen auf rund 34 Grad und machten den Meistercup zu einer echten Hitzeschlacht. Die drückende Hitze begleitete die Mannschaften den gesamten Tag über und verlangte allen Spielern körperlich alles ab.
Um 9 Uhr stand die Auslosung auf dem Programm. In unserer Gruppe landeten wir gemeinsam mit FC Eintracht Prügel (Wien), FC Gruppe Gesundheit (Wien) und G-Force SV (Salzburg).
Unser Kader beim Meistercup 2026
Mit folgendem Aufgebot reisten wir zum Meistercup nach Salzburg:
Nr. 1 – Florian Nüesch (Torhüter)
Nr. 2 – Michael Steiner
Nr. 3 – Julian Berenz
Nr. 9 – Armin Kofler (Kapitän)
Nr. 12 – Patrik Morak
Nr. 18 – Tim Freimann
Nr. 20 – Kevin Egger
Nr. 22 – Niko Friesecke
Nr. 28 – Clemens Haslwanter (Torhüter)
Nr. 42 – Manuel Huber
Nr. 69 – Martin Griesser
Nr. 77 – Stefan Plattner

Gruppenphase
FC Gruppe Gesundheit – Goalsbusters 1:0
Im ersten Gruppenspiel wartete mit FC Gruppe Gesundheit gleich ein starker Gegner auf uns. Von Beginn an war das hohe Niveau des Meistercups spürbar.
Wir fanden dennoch gut ins Spiel und konnten uns selbst einige Chancen erarbeiten. Lange Zeit sah alles nach einer Punkteteilung aus. Zwei Minuten vor Schluss nutzte der Gegner jedoch eine Ecke eiskalt aus und erzielte das 0:1. Gleichzeitig auch der Endstand.
Goalsbusters – FC Eintracht Prügel 2:0
Im zweiten Spiel gegen FC Eintracht Prügel standen wir bereits etwas unter Druck. Entsprechend konzentriert gingen wir die Partie an und erspielten uns früh gute Möglichkeiten.
Kurz vor der Halbzeit war es schließlich Tim Freimann, der nach einer schönen Kombination von Martin Griesser freigespielt wurde und aus kurzer Distanz wuchtig zum 1:0 einschoss.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir die aktivere Mannschaft. Zunächst scheiterte Niko Friesecke noch am Pfosten. Wenig später machte er es besser und leitete einen sehenswerten Angriff ein. Über Armin Kofler gelangte der Ball zum hinterlaufenden Patrik Morak, der flach und präzise ins lange Eck zum 2:0 abschloss.
Mit diesem verdienten Sieg war der erste Meistercuperfolg des Tages perfekt.
G-Force – Goalsbusters 4:0
Im letzten Gruppenspiel trafen wir auf G-Force aus Salzburg. Das Ergebnis klingt deutlicher, als der Spielverlauf tatsächlich war.

Lange hielten wir gut dagegen, mussten jedoch zwei Gegentreffer hinnehmen. In der Schlussphase warfen wir alles nach vorne, um noch einmal zurückzukommen. Dadurch ergaben sich Räume für den Gegner, der zwei weitere Konter erfolgreich abschloss. Gleichzeitig ließen wir auf unserer Seite gute Möglichkeiten ungenutzt.

Beim Meistercup wird jede Nachlässigkeit sofort bestraft – das bekamen wir in diesem Spiel deutlich zu spüren.
Achtelfinale
AL Wehdat – Goalsbusters 4:0
Im Achtelfinale wartete mit AL Wehdat aus Wien ein echter Hochkaräter.
Rückblickend muss man ehrlich sagen, dass dies unser schwächstes Spiel des Tages war. Der Gegner verfügte über enorme Qualität, viel Tempo und stellte uns immer wieder vor Probleme.
Wir fanden nie richtig in die Partie und mussten uns am Ende mit 0:4 geschlagen geben. Damit war unsere Meistercup-Reise beendet.
Dass die Niederlage gegen einen starken Gegner zustande kam, zeigte sich im weiteren Turnierverlauf. AL Wehdat erreichte schließlich das Finale und stellte zudem den Torschützenkönig des Turniers.
Natürlich hätten wir gerne noch eine Runde länger gespielt. Unser Ziel war es jedoch auch heuer wieder, uns für den Meistercup zu qualifizieren und uns mit den besten Teams Österreichs zu messen. Dieses Ziel haben wir erneut erreicht.
Besonders bemerkenswert war dabei die Aufmerksamkeit, die der Meistercup mittlerweile genießt. Ab dem Achtelfinale wurden sämtliche Spiele live auf LAOLA1 übertragen und kommentiert. Unser Achtelfinalspiel verfolgten rund 2.000 Zuschauer live.
Innsbruck Supersonics holen den Titel nach Tirol
Nach unserem Ausscheiden war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Gemeinsam mit den Young Guns, die ebenfalls im Achtelfinale gegen die Innsbruck Supersonics ausgeschieden waren, unterstützten wir den letzten verbliebenen Vertreter aus Innsbruck.
Die Innsbruck Supersonics sorgten für einen beeindruckenden Lauf durch die K.-o.-Phase. Im Viertelfinale warfen sie den Wiener Topfavoriten Team Active nach einem 2:2 im Elfmeterschießen aus dem Turnier.
Im Halbfinale gegen AFG Salzburg setzte man sich nach einem 1:1 ebenfalls im Elfmeterschießen durch.
Im Finale trafen die Supersonics schließlich auf unseren Achtelfinalgegner AL Wehdat, der zuvor unter anderem den amtierenden Meister und Turnierfavoriten FC International Kickers mit 4:2 ausgeschalten hatte.
Im Endspiel ließen die Innsbrucker jedoch keine Zweifel aufkommen und sicherten sich mit einem souveränen 5:1-Erfolg den österreichischen Meistertitel. Gleichzeitig lösten sie damit das Ticket für die EMF Champions League und brachten den Titel nach Tirol.

Wir gratulieren den Innsbrucker Supersonics zum verdienten Meistertitel sowie AL Wehdat zu einem starken Turnier und einer beeindruckenden Finalteilnahme.

Sportlich war der Meistercup für uns zwar im Achtelfinale beendet, dennoch war die Reise nach Salzburg wieder ein besonderes Erlebnis. Neben den Spielen gegen einige der besten Kleinfeldteams Österreichs kamen auch der Spaß und das Zusammensein abseits des Platzes nicht zu kurz.


Für uns endet damit eine weitere Meistercup-Reise. Allein die Teilnahme an diesem Turnier ist Jahr für Jahr eine Auszeichnung – und ein Ansporn, auch in der kommenden Saison wieder dabei zu sein.





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