Die Saison 2025-2026
- Goalsbusters

- vor 7 Stunden
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# Liga 1: Viel Potenzial, zu wenig Konstanz
Die Saison 2025/26 begann für die erste Mannschaft eigentlich vielversprechend. Gleich zum Auftakt konnte der erste Sieg eingefahren werden. Doch die Freude darüber wurde schnell getrübt. Bereits beim ersten Spiel verletzte sich David Gebauer schwer und fiel für die gesamte Herbstsaison aus. Ein herber Rückschlag, schließlich handelte es sich um den Top-Torjäger der Vorsaison.

Auch das zweite Spiel brachte trotz eines klaren 7:2-Erfolges keine positiven Schlagzeilen. Aufgrund eines Blankettfehlers wurde die Partie nachträglich mit 0:6 strafverifiziert. Als wäre das nicht genug, verletzte sich mit Franz Meyer auch noch der zweite wichtige Torjäger, der erst im Sommer zum Team gestoßen war. Er sollte in dieser Saison nicht mehr auf den Platz zurückkehren.

Trotz dieser Rückschläge spielte die Mannschaft im weiteren Verlauf des Herbstes eine ordentliche Saisonhälfte. Spielerisch konnte man mit den Topteams der Liga mithalten und zeigte immer wieder guten Fußball. Allerdings ließ man zu häufig unnötig Punkte liegen – oftmals durch eigene Fehler oder mangelnde Konsequenz in entscheidenden Situationen. Dennoch war die Stimmung im Team positiv und der Blick richtete sich optimistisch auf das Frühjahr.
Doch genau dort nahm die Saison eine unerwartete Wendung.
Mit dem Start in die Rückrunde war der Faden plötzlich gerissen. Die Leistungen blieben hinter den Erwartungen zurück, das Selbstvertrauen schwand und auch die Ergebnisse wollten nicht mehr stimmen. Woche für Woche rutschte man in der Tabelle weiter nach unten. Mit den ausbleibenden Erfolgen sank auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft.
Erst einige Wochen vor Saisonende gelang die Trendwende. Das Team fand wieder zu seinem Selbstvertrauen zurück, spielte mutiger und zeigte endlich wieder die Leistungen, zu denen es eigentlich die gesamte Saison über fähig gewesen wäre. Mit den besseren Auftritten kehrten auch die positiven Ergebnisse zurück.
Doch die Aufholjagd kam letztlich zu spät.
Am Ende steht ein enttäuschender sechster Tabellenplatz. Ein Ergebnis, das den tatsächlichen Möglichkeiten der Mannschaft nicht gerecht wird. Über weite Strecken der Saison hat das Team gezeigt, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Umso ärgerlicher ist die Erkenntnis, dass man sich viele Punkte selbst aus der Hand gegeben hat.
Die Saison 2025/26 hinterlässt damit gemischte Gefühle: geprägt von Verletzungspech, unnötigen Punktverlusten und einer schwierigen Frühjahrsphase – aber auch von der Erkenntnis, dass das Potenzial für deutlich mehr vorhanden ist. Nun gilt es, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und in der kommenden Saison wieder ganz vorne anzugreifen.
# Liga 2: Zwischen Meisterträumen und Formkrise
Der Saisonverlauf der zweiten Mannschaft ähnelte jenem der Ersten in vielerlei Hinsicht.
Im Herbst konnte man konstant punkten und spielte über weite Strecken ansehnlichen Fußball. Der große Unterschied zur ersten Mannschaft war jedoch, dass die knappen Spiele meist zu unseren Gunsten ausfielen. Mit nur einer Niederlage gegen Atletico Cewlik entwickelte sich früh ein spannender Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen den beiden Teams.
Im Winter erreichte die Mannschaft dann eine traurige Nachricht. Nach vielen Jahren im Trikot der Goalsbusters beendete Patrick Schirnhofer seine aktive Karriere. Seine Rückennummer 3 übergab er feierlich an Julian Berenz. Dieser sollte im Frühjahr mit einigen wichtigen Toren beweisen, dass die Nummer auch weiterhin in guten Händen ist.

Der Start in die Rückrunde verlief vielversprechend. Mit zwei eindrucksvollen 8:1-Erfolgen schien die Mannschaft nahtlos an die Leistungen aus dem Herbst anzuknüpfen. Doch wie bei der ersten Mannschaft riss plötzlich der Faden.
Zwischenzeitlich konnte aus sechs Spielen nur ein einziges gewonnen werden. Die Ergebnisse blieben aus und die Stimmung im Team erreichte einen Tiefpunkt.
Doch nahezu zeitgleich mit der ersten Mannschaft gelang auch der Zweiten die Trendwende. Das Team fand wieder zu seiner Stärke zurück, gewann wichtige Spiele und sammelte wieder regelmäßig Punkte. Da die Saison der zweiten Mannschaft etwas länger dauerte als jene der Ersten, blieb mehr Zeit, verlorenen Boden gutzumachen.
Währenddessen schwächelte Tabellenführer Atletico Cewlik aufgrund mehrerer Ausfälle und Sperren. Doch davon profitierte nicht unsere Mannschaft, sondern die Warriors. Lange Zeit kaum auf dem Zettel der Konkurrenz, nutzten sie die Schwächephasen der Spitzenteams konsequent aus und sicherten sich schließlich die Meisterschaft.
Unsere Mannschaft konnte sich immerhin noch den zweiten Tabellenplatz sichern. Nach den schwierigen Wochen im Frühjahr ist dies ein versöhnlicher Abschluss einer Saison, die lange Zeit sogar nach mehr ausgesehen hatte.

Am Ende bleibt ein positiver Gesamteindruck. Die zweite Mannschaft hat über weite Strecken der Saison gezeigt, dass sie zu den stärksten Teams der Liga gehört. Auch wenn der große Wurf knapp verpasst wurde, ist der Vizemeistertitel ein verdienter Lohn für eine insgesamt starke Spielzeit. Fazit:
Die Saison 2025/26 hat einmal mehr gezeigt, dass die Goalsbusters zu den Top-Teams ihrer Ligen gehören. Was jedoch weiterhin fehlt, ist die notwendige Konstanz, um über eine gesamte Saison hinweg ganz vorne anzugreifen. Zu oft wechselten sich starke Leistungen mit unnötigen Punktverlusten ab.
Im Sommer wird es einige Veränderungen im Kader geben. Neben ein paar Abgängen dürfen wir uns auch auf Neuzugänge freuen, die unser Team weiter verstärken und neue Impulse setzen sollen.
Positiv hervorzuheben ist die Entwicklung von Armin Kofler, der seine Qualitäten als Torjäger eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Nach den langfristigen Ausfällen unserer etatmäßigen Stürmer übernahm er Verantwortung und schloss diese Lücke hervorragend.

Auch Clemens Haslwanter wusste zu überzeugen. Mit konstant starken Leistungen war er ein sicherer Rückhalt der zweiten Mannschaft und wurde dafür verdient als bester Torwart ausgezeichnet.

Ein weiteres Highlight war die Rückkehr von Florian Nüesch. Nach langer Verletzungspause fand er schnell wieder zu seiner Form und zeigte eindrucksvoll, dass er für die Mannschaft nach wie vor ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil ist.

Sportlich steht am Ende ein Vizemeistertitel zu Buche sowie die Qualifikation für den Meistercup am 20. Juni in Salzburg. Eine Belohnung für die gezeigten Leistungen und gleichzeitig die Chance, die Saison mit einem weiteren Höhepunkt abzuschließen.
Es war keine perfekte Saison. Aber es war eine Saison, auf der sich aufbauen lässt. Eine Saison mit Höhen und Tiefen, mit Rückschlägen und Erfolgen, mit Enttäuschungen und schönen Momenten.
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