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Der Spieltag - 12.04.2026

Aktualisiert: 15. Apr.

# Liga 1, Spieltag 14: Rückschlag gegen die Bulgarian Boys – Aufholjagd bleibt unbelohnt


Die Bulgarian Boys lagen zwar tabellarisch hinter uns, waren jedoch keinesfalls zu unterschätzen. Nach einem bislang durchwachsenen Frühjahr war das klare Ziel, endlich wieder drei Punkte einzufahren.


Dieses Vorhaben konnte jedoch nicht umgesetzt werden. Der Gegner war von Beginn an präsenter, spritziger und insgesamt wacher im Spiel. Mitte der ersten Hälfte gerieten wir folgerichtig mit 0:2 in Rückstand. David Gebauer brachte uns mit einer starken Drehung und einem präzisen Abschluss zurück ins Spiel und verkürzte auf 1:2. Kurz vor der Pause stellte der Gegner allerdings den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 1:3.


In der Halbzeitpause wurde nochmals versucht, neue Energie freizusetzen, jedoch war spürbar, dass aktuell das Selbstvertrauen fehlt. Viele Ungenauigkeiten und eine gewisse Nervosität prägten das Spiel.


Nach Wiederanpfiff zeigte die Mannschaft jedoch eine Reaktion. Michael Steiner ließ seinen Gegenspieler ins Leere laufen und stellte auf 2:3. Wenige Minuten später führte ein eigentlich harmloser Abschluss von Tim Freimann zum Ausgleich – der Ball glitt dem gegnerischen Torhüter durch die Hände, 3:3.


Anstatt diesen Moment zu nutzen, verfiel das Team jedoch erneut in alte Muster. Unnötige Fehlpässe ohne Druck und eine zu passive Zweikampfführung brachten den Gegner wieder ins Spiel. Vor allem die zwei schnellen und körperlich robusten Offensivspieler sorgten weiterhin für Probleme. In der Folge erhöhte der Gegner bis zehn Minuten vor Schluss auf 3:5.


David Gebauer brachte mit seinem zweiten Treffer zum 4:5 noch einmal Spannung ins Spiel, doch kurz darauf stellte der Gegner den 4:6-Endstand her.


Insgesamt eine verdiente Niederlage. Während in anderen Spielen dieser Saison oft mangelnde Chancenverwertung ausschlaggebend war, lag es diesmal an der Gesamtleistung. Gegen Gegner, die im Herbst noch klar besiegt werden konnten, tut sich die Mannschaft aktuell schwer. Die individuelle Qualität ist vorhanden, entscheidend wird sein, wieder Stabilität, Selbstverständlichkeit und vor allem Spielfreude zurückzugewinnen.



# Liga 2, Spieltag 14: Chancenwucher kostet Spitzenspiel


In der zweiten Mannschaft zeigte sich ein anderes, aber ebenso bitteres Bild. Als Tabellenzweiter empfingen wir den Tabellenführer – mit der klaren Zielsetzung, mit einem Sieg den Meisterkampf in der eigenen Hand zu behalten.


Der Start verlief ideal: Julian Berenz brachte uns bereits in der 4. Minute in Führung. In der Folge hatten wir das Spiel weitgehend unter Kontrolle und erspielten uns gute Möglichkeiten. Dann jedoch der unerklärliche Einbruch: Innerhalb von nur elf Minuten kassierten wir fünf Gegentore. Der Gegner musste dafür wenig investieren – einfache Ballverluste, leichtfertig vergebene Chancen unsererseits und konsequent ausgespielte Konter führten immer wieder zum selben Muster.


Mit einem 1:5 ging es in die Pause. Trotz des Rückstands war klar, dass wir spielerisch die bessere Mannschaft waren – allerdings fehlten Übersicht, Konsequenz und vor allem die Effizienz vor dem Tor.


Nach Wiederbeginn zeigte das Team die richtige Reaktion. Kevin Egger legte auf Patrik Morak, der direkt zum 2:5 abschloss. Nur zwei Minuten später traf Andreas Schwaiger sehenswert per Volley zum 3:5. In dieser Phase erspielten wir uns Chance um Chance, darunter auch mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Doch erneut fehlten die letzte Präzision und die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.


Wie so oft im Fußball folgte die Strafe: Ein Ball entlang der Linie endete in einem Querpass zum 3:6. Kurz darauf fiel nach einem Getümmel vor dem Tor das 3:7.


Dennoch zeigte die Mannschaft nochmals ihre Qualität: Eine sauber herausgespielte Kombination über Michael Steiner, Kevin Egger und Patrik Morak, der uneigennützig auf Julian Berenz ablegte, führte zum 4:7 - so einfach kann Fußball sein. Auch danach waren weitere Torchancen vorhanden, doch sie blieben ungenutzt.


Auffällig war zudem die Körpersprache über weite Strecken des Spiels – sie spiegelte nicht den unbedingten Glauben an eine Wende wider, obwohl die spielerischen Vorteile klar auf unserer Seite lagen. Der Gegner agierte entschlossener und nutzte seine Möglichkeiten konsequent.


Am Ende steht eine klare Niederlage, die vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: die anfällige Phase in der ersten Hälfte und die mangelnde Effizienz im Abschluss. Man darf nicht 7 Gegentore bekommen, bei 41 Torabschlüssen und nur vier erzielten Treffern liegt die Ursache jedoch in der Offensive.



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